Learning-App erstellt

Soeben habe ich meine erste Learning-App erstellt.

Es war leichter, als ich dachte. Ich bin einfach auf learningapps.org gegangen und habe auf „Neue App erstellen“ geklickt. Dann wurden mir einige Möglichkeiten vorgeschlagen, was für eine App ich erstellen könnte. Die Möglichkeiten waren in die Kategorien Auswahl, Zuordnung, Sequenz, Schreiben, Mehrspieler und Werkzeuge geteilt. Nun hätte ich zum Beispiel Wörter in einem Buchstabensalat finden lassen können, ein Bilder-Zuordnungspuzzle erstellen oder einen Lückentext verfassen können. Ich entschied mich dafür, ein Kreuzworträtsel zu erstellen, und zwar zum Thema „Mathematische Fachbegriffe“ für Erstklässler. Dabei hatte ich im Hinterkopf, welche Fachbegriffe meine Erstklässler schon können.

Jetzt hätte ich eigentlich mit einer gewaltigen Fummelei gerechnet, viel Arbeit damit, die einzelnen Zeilen und Spalten an der richtigen Stelle zu platzieren. Stattdessen musste ich einfach nur Fragen und gewünschte Antworten eingeben! Fand ich super. Und daraufhin wurde automatisch aus meinen Eingaben ein Kreuzworträtsel erstellt. Ich musste noch kurz ein Konto erstellen, damit es auch gespeichert werden konnte (was auch nicht weiter schwer war.) Danach konnte ich nicht widerstehen und habe mein eigenes Rätsel gleich erst einmal selbst gelöst.

Da es jetzt so einfach war, ein Kreuzworträtsel zu erstellen, kann ich so etwas natürlich problemlos im Unterricht einsetzen. Voraussetzung wäre eine Unterrichtseinheit, bei der inirgendwiefern das Lernen gewisser Begriffe im Vordergrund stand. Und dann bekommen die Schüler einfach nur den Arbeitsauftrag: Erstelle ein Kreuzworträtsel, das nach 20 Begriffen aus der aktuellen Unterrichtseinheit fragt. Eine solche Aufgabenstellung hätte natürlich den Vorteil, dass sich Schüler gründlichst mit der Unterrichtseinheit auseinandersetzen müssten. Um die Aufgabe bearbeiten zu können, muss man ja schliesslich nicht nur einfach die wichtigsten Begriffe heraussuchen, sondern auch gründlichst die Bedeutung zu jedem dieser Begriffe klären. Das sollte besonders gut bei Themen geeignet sein, wo die Gefahr gross ist, dass die Schüler es ein wenig haben an sich vorbeirieseln lassen, ohne wirklich drüber nachzudenken.

 

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